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Starker

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für Arztnetze in Deutschland
Tatkräftiger

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auf dem Weg der Professionalisierung
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bei Vertrags- und Versorgungskonzepten
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Workshop Erfolgsmessung

Workshop "Wie misst man Erfolg?" (Dezember 2011)

Zu Beginn des ersten Netzagentur-Workshops stellte Dr. Veit Wambach die regionalen Unterschiede und Besonderheiten der Gesundheitsversorgung Deutschlands dar. In seiner Präsentation zeigte der Vorsitzende der Agentur deutscher Arztnetze, dass Ärztedichte, Krankheitslast, Kassenausgaben und andere Determinanten hierzulande zum Teil stark variieren. Dr. Wambachs Fazit: „Die Angebotsstrukturen der Zukunft müssen besser auf den regionalen Versorgungsbedarf abgestimmt werden.“

Helmut Hildebrandt und Alexander Pimperl von der OptiMedis AG führten im Anschluss tiefer in das Thema Erfolgs-Evaluation in Gesundheitsverbünden. Am Beispiel des Ärztenetzes Gesundes Kinzigtal erklärten sie die Erfolgsberechnung über die Analyse des Deckungsbeitrages pro Patient. Dabei wurde deutlich: nichts geht ohne eine verlässliche Datengrundlage und geeignete Auswertungsmethoden sowie Investitionen in ein professionelles Netzmanagement.

Nun waren die Kostenträger an der Reihe. Dr. Markus Ziegler, Privatdozent und freier Berater, machte dafür den Auftakt und demonstrierte das sogenannte Budgetverantwortungsmodell der AOK Nordost. Grundlage einer ertragreichen Zusammenarbeit, so der AOK-Experte, seien eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Ärzten und Krankenkassen, ein steuerungsfähiges Netzmanagement sowie Geduld bei der Umsetzung.

Ähnliches brachte Dirk Johland von der AOK Bayern zutage. Mithilfe fiktiver Rechenbeispiele verdeutlichte er die Funktionsweisen der wichtigsten Analyse-Modelle. Hilfreich sei vor allem der Abgleich der Norm-Ist-Kosten-Abweichung (NIKA). Mit den NIKA-Daten sei es möglich, zu ermitteln, wo noch Potenziale für ein Kostenmanagement vorhanden sind.

Die abschließende netzinterne Gesprächsrunde gab den Workshop-Teilnehmern schließlich Gelegenheit, ihre Probleme der Berechnungspraxis zu diskutieren. Wiederum wurde deutlich: valide Erfolgsmessung ist keine Selbstverständlichkeit. An Fallenstricken mangelt es nicht.