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Praxisnetz Nürnberg Süd – Bundeseinheitlicher Medikationsplan

Erprobung eines softwaregestützten Medikationsplans

© Pictorius - Fotolia.com

Ausgehend vom bundeseinheitlichen Medikationsplan soll die Papierform mit einer EDV-Struktur hinterlegt werden. Nach Ausschreibung durch das Bundesministerium für Gesundheit wurde die Metropolregion Fürth-Nürnberg-Erlangen als eine von drei Regionen ausgewählt, die Umsetzung des Medikationsplans zu erproben. Dabei wird das Praxisnetz Nürnberg Süd e.V. mit Partnern (Astrum IT, Klinikum Fürth, Erler-Klinik Nürnberg, niedergelassenen Ärzten, Apothekern und Universität Erlangen-Nürnberg und Wilhelm-Löhe Hochschule Fürth u.v.m.) und Fördermitteln des Bundes die Umsetzung weiterentwickeln und zur Serienreife bringen und erproben.

Auf Basis der bereits vorhandenen internen Vernetzung der Arztpraxen mit großer medizinischer Datenbank (zertifiziert nach DIN ISO 27001 durch DEKRA) und gesicherten Kommunkationswegen kann der Medikationsplan gut integriert werden. Der Plan liegt im Format DIN A4 als Papierdruck vor. Der Inhalt einschließlich der Stammdaten wird über ein vierfaches Barcode-Feld dargestellt und kann mit 2D-Scannern gelesen werden.

Aufgabe der Software für den Medikationsplan ist die Darstellung des Inhalts in Tabellenform auf dem Datenbildschirm zum Bearbeiten der Informationen, Abspeichern und Audrucken im Standardformat.

Die Adaptation des Medikationsplans und seiner Datenbank mit offenen Schnittstellen an weitere EDV-Produkte soll Bestandteil des Vorgehens sein.

So sollen z.B. möglich sein:

  • Bei Aufruf eines Wirkstoffes kann im Hintergrund der ATC-Code gespeichert werden. Bei Auswahl eines Handelsnames mit Packungsgröße kann die PZN im Hintergrund gespeichet werden.
  • Bei Angabe des Grundes (hier Diagnose/Beschwerden) aus einer Diagnoseliste kann der ICD-Code im Hintergrund gespeichert werden.
  • Um Veränderungen nachvollziehen zu können, soll die BSNR/Apothekennummer mit Verordnung bzw. Abgabedatum gespeichert werden.
  • Aus Packungsgröße/Inhalt und Dosierung kann die Reichweite berechnet werden.

Die Daten sollen mit Praxisnetzservern abgeglichen werden können.

Web: www.pns-nbg.de