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MuM - Medizin und Mehr eG – Kooperation mit BARMER GEK und KVWL

Langer Weg zum Arzt - Ärztenetze stärken die Versorgung (© Reimer - Pixelvario - Fotolia.com)

Im Rahmen einer engen Kooperation haben sich die BARMER GEK, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und das Ärztenetzwerk MuM - Medizin und Mehr eG zusammengeschlossen, um die medizinische Versorgung vor Ort nachhaltig zu stärken. Gemeinsam wurde ein neuartiges Versorgungsprojekt zur Weiterentwicklung der ambulanten Gesundheitsstrukturen in der Region Bünde, Kirchlengern und Rödinghausen erarbeitet.

„In diesem Projekt tauschen sich die beteiligten Ärzte über die aktuelle und weitere Behandlung des Patienten aus. Was wurde bisher gemacht, welche Medikamente wurden verschrieben? Das optimiert die Therapie, sodass zudem unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden können. Auch die Übergänge von der ambulanten in die stationäre oder rehabilitative Versorgung werden auf diese Weise besser koordiniert“, so MuM-Vorstand Dr. med. Hans-Jürgen Beckmann.

Die BARMER GEK ist von den Vorteilen für ihre Versicherten überzeugt. „Gerade in ländlichen Regionen, wo die Wege mitunter lang sind, stärken Arztnetze die medizinische Versorgung. In Bünde, Kirchlengern und Rödinghausen profitieren unsere Versicherten konkret von dieser Art der Betreuung durch ihren behandlungsführenden Arzt. Zur verbesserten Versorgung tragen auch ein elektronisches Patienteninformationssystem und ein Wartezeitenmanagement für zeitnahe Termine beim Facharzt bei", sagt Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK in NRW.

„Bundesweit einzigartig an diesem Projekt ist auch die Erfolgsmessung, welche über ein spezielles Kennzahlensystem (BrAVo – Benchmarking regionale Arztnetz-Versorgung) sichergestellt wird“ so der Gesundheitsökonom und MuM-Geschäftsführer Jens Gabriel. Das System basiert auf den gesetzlich definierten Leistungs- und Abrechnungsdaten der BARMER GEK. Anhand definierter medizinischer Indikatoren kann dabei eine Gruppe von Netzärzten mit anderen Ärzten (welche nicht in Netzstrukturen organisiert sind) sowohl innerhalb derselben Region als auch bspw. aus anderen Arztnetzregionen verglichen werden. Somit lassen sich insbesondere regionale Versorgungsschwerpunkte, wie bspw. Rückenleiden, Diabetes oder Gefäßerkrankungen, ableiten und dadurch eine bedarfsorientierte Versorgung qualitativ sicherstellen.

Ein Beitrag von Radio Herford zum Projekt finden Sie hier.