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Positionen

Praxisnetze zählen zu den Innovationsmotoren des deutschen Gesundheitswesens. Was notwendig ist, um die koordinierte Patientenversorgung in den Regionen weiter zu stärken, hat die Agentur deutscher Arztnetze in ihrem Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2017 formuliert.

Stellungnahmen

Als Interessenvertreter der Praxisnetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland äußert sich die Agentur deutscher Arztnetze zu Gesetzesinitiativen und gibt zu den Entwürfen eigene Stellungnahmen ab.

Innovative Netzprojekte

Ärztenetze sind Brutstätten für innovative Versorgungsideen. Hier werden Projekte entwickelt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten mit neuen Techniken und Therapien eingehen. Unter der neuen Rubrik "Projekte aus den Netzen" zeigen die Mitgliedsnetze, welche Lösungen sie entwickelt haben. 

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MuM Bünde und Betriebskrankenkassen in Ostwestfalen-Lippe steigen in telemedizinische Versorgung ein

Berlin, 03. September 2019 - Das ADA-Mitgliedsnetz MuM Bünde und die Betriebskrankenkassen in Ostwestfalen-Lippe haben die Voraussetzungen für Telemedizin und Telekonsile in ihrer Region geschaffen. Dafür wurde der OPTI-MuM Vertrag, einer der ältesten Selektivverträge Deutschlands um zwei Module erweitert.

Die sogenannte TeleVisite ermöglicht es zukünftig Patienten direkt mit ihrem Arzt zu kommunizieren, ohne dafür extra die Praxis aufsuchen zu müssen. Das zweite Modul TeleKonsil ermöglicht es dem behandelnden Arzt, zu besonderen Fragestellungen per Videokonferenz einen zweiten Experten hinzuzuziehen, um Befunde abzuklären.

Die neuen Versorgungskonzepte werden durch die Lockerung des Fernbehandlungsverbotes ermöglicht, welche auf dem 121. Deutschen Ärztetag (05/2018) beschlossen wurde. Versicherte der BKKn in Ostwestfalen-Lippe die bereits an Versorgungsvertrag „OptiMuM“ teilnehmen, können diese Zusatzleistungen ab sofort und ohne Mehraufwand in Anspruch nehmen.

TeleVisite – der virtuelle Arztbesuch

Zur Inanspruchnahme der „TeleVisite“ setzt sich der Patient zunächst mit seinem Arzt telefonisch in Verbindung. Bereits am Telefon wird abgeklärt, ob für das Patientenanliegen ein persönlicher Besuch erforderlich ist. Besteht keine Notwendigkeit dafür und ist der Patient bereits in der Praxis bekannt, wird ein Termin für die Videokonferenz mit dem Arzt vereinbart.

Zugangsdaten und der entsprechende Link werden elektronisch versandt. Zur angegebenen Uhrzeit können sich die Patienten dann direkt in die Videokonferenz einwählen und sprechen am Bildschirm oder am Smartphone direkt mit ihrem Arzt. Selbst die elektronische Gesundheitskarte (eGK) kann über die Kamera eingescannt werden. In der Videokonferenz kann der Arzt beispielsweise Beratungsleistungen anbieten oder Sichtprüfungen von Wunden vornehmen. Auch der Verlauf hochansteckender Infektionskrankheiten, die sich im Wartezimmer schnell auf andere Patienten übertragen, kann so vom Arzt beurteilt werden.

Umgekehrt können beispielsweise auch onkologische Patienten mit einem schwachen Immunsystem zukünftig zu Hause bleiben. Benötigte Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen können dann von Angehörigen in der Arztpraxis abgeholt werden. Auch während Urlaubs- oder Geschäftsreisen kann ein Gespräch mit dem eigenen Arzt stattfinden, um so sprachliche Barrieren im Ausland zu umgehen und dem Patienten die bestmögliche Beratung zu bieten. Anschließend werden die nächsten Schritte besprochen oder weitere Termine vereinbart.

TeleKonsil

Die gemeinsame Versorgung von Patienten ist Bestandteil des Moduls „TeleKonsil“. Wünscht der behandelnde Arzt eine interdisziplinäre Fallbesprechung, werden mittels Videokonferenz Ärzte anderer Fachrichtungen hinzugezogen. Anwendungsbereiche sind Fälle in denen eine Sichtprüfung erfolgt, wie beispielsweise Hautkrankheiten oder die Kontrolle der Wundheilung. In diesen Fällen reichten Telefonkonferenzen in der Vergangenheit oftmals nicht aus. Mittels „TeleKonsil“ findet ein Videogespräch in HD-Qualität statt, das zugleich den sicheren Austausch medizinischer Dokumente ermöglicht. Damit die sensiblen Patienteninformationen geschützt bleiben, findet die Videokonferenz stets in einer gesicherten Umgebung statt.

Die technischen Voraussetzungen erfüllt das Praxisnetz MuM Bünde bereits, da ein zertifiziertes System bereits in Pilotphasen eingesetzt und erprobt wurde. Mit SSL-Technologie und Peer-to-Peer-Verschlüsselung nach dem neuesten Stand der Technik wird diesem Anspruch in vollem Umfang gerecht.

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Arztnetze kurz erklärt

Unter dem Dach der Agentur deutscher Arztnetze haben Gesundheitsexperten aus den Mitgliedsnetzen ein Positionspapier erarbeitet. Auf neun Seiten werden Aufgaben, Ziele und Forderungen der in der Netzagentur organisierten Versorgungsverbünde erklärt.

Anerkannte Praxisnetze

Seit 2013 können die Kassenärztlichen Vereinigungen Praxisnetze als solche anerkennen. Die Agentur deutscher Arztnetze führt eine Übersicht zum Stand der Anerkennung in Deutschland.

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