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Positionen zur Bundestagswahl 2017

Praxisnetze zählen zu den Innovationsmotoren des deutschen Gesundheitswesens. Was notwendig ist, um die koordinierte Patientenversorgung in den Regionen weiter zu stärken, hat die Agentur deutscher Arztnetze in ihrem Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2017 formuliert.

Innovative Netzprojekte

Ärztenetze sind Brutstätten für innovative Versorgungsideen. Hier werden Projekte entwickelt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten mit neuen Techniken und Therapien eingehen. Unter der neuen Rubrik "Projekte aus den Netzen" zeigen die Mitgliedsnetze, welche Lösungen sie entwickelt haben. 

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Händewaschen hilft Antibiotika-Resistenzen zu vermeiden

Berlin, 15. Oktober 2017 - Regelmäßiges und gründliches Händewaschen bietet den besten Schutz vor einer Ansteckung mit gefährlichen Krankheitserregern. Damit trägt es nicht nur zum Erhalt der Gesundheit, sondern auch zur Vermeidung von Antibiotika-Resistenzen bei. Darauf weist Dr. Veit Wambach, Vorstandvorsitzender der Agentur deutscher Arztnetze (ADA) anlässlich des Welttages des Händewaschens am 15. Oktober hin.

Händewaschen schützt vor Krankheitserregern (Foto: Erwin Wodicka)

„Gerade zur Erkältungszeit ist es wichtig, sich gut zu schützen. Denn wenn wir nicht krank werden, müssen wir nicht zum Arzt und es muss auch kein Antibiotikum zum Einsatz kommen. Gutes Händewaschen ist deshalb ein aktiver Beitrag zur Vermeidung neuer Resistenzen“, so Wambach.

 Mit dem Appell weist die Agentur deutscher Arztnetze auf das Thema zunehmender Antibiotika-Resistenzen hin. Wambach: „Antibiotikaresistenzen werden mehr und mehr zu einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit, weil viele Bakterien gegen die Medikamente ‚immun‘ geworden sind. Das hat damit zu tun, dass Antibiotika noch viel zu oft und oftmals auch nicht richtig angewendet werden. Wenn Bakterien resistent werden, haben wir bald vielleicht nichts mehr in der Hand, um uns gegen gefährliche Krankheiten, die von ihnen ausgelöst werden, zu wehren. Wir müssen deshalb dafür Sorge tragen, dass Antibiotika weiter wirken.“

 Die Agentur deutscher Arztnetze beteiligt sich deshalb am Projekt „ARena – Antibiotika-Resistenzen nachhaltig abwenden“, das in Kürze in 12 Arztnetzen in Nordrhein-Westfalen und Bayern startet und mit Mitteln in Höhe von 6 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds der Bundesregierung gefördert wird.

Geleitet wird das Projekt durch das AQUA-Institut, zudem sind die AOK Bayern, die AOK Rheinland/Hamburg, die KV Bayerns (KVB) sowie Arztpraxen aus 12 bayerischen und zwei nordrhein-westfälischen Arztnetzen als Partner mit an Bord. Der AOK-Bundesverband unterstützt das Vorhaben als Kooperationspartner.

Im Rahmen des Projekts werden bei vorab festgelegten Diagnosen zu häufigen Infekten der Atemwege und der Harnwege, bei denen in der Regel kein Antibiotikum notwendig ist, Patienteninformationen und Öffentlichkeitskampagnen durchgeführt. Diese sollen insbesondere den Patienten verdeutlichen, dass eine nicht erfolgte Antibiotikagabe keine schlechtere, sondern die richtige Behandlung ist.

Hierzu erhalten sowohl Ärzte als auch Praxispersonal ein darauf zugeschnittenes Informations- und Kommunikationstraining. Parallel dazu werden datengestützte Qualitätszirkel mit den beteiligten Netzärzten, mit medizinischen Fachangestellten sowie sektorenübergreifend auch in Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringern (z.B. Krankenhäusern, Pflegeheimen,-diensten, Apotheken) durchgeführt.

Weitere Infos unter: www.arena-info.de

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Arztnetze kurz erklärt

Unter dem Dach der Agentur deutscher Arztnetze haben Gesundheitsexperten aus den Mitgliedsnetzen ein Positionspapier erarbeitet. Auf neun Seiten werden Aufgaben, Ziele und Forderungen der in der Netzagentur organisierten Versorgungsverbünde erklärt.

Anerkannte Praxisnetze

Seit 2013 können die Kassenärztlichen Vereinigungen Praxisnetze als solche anerkennen. Die Agentur deutscher Arztnetze führt eine Übersicht zum Stand der Anerkennung und Förderung in Deutschland.

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