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Positionen zur Bundestagswahl 2017

Praxisnetze zählen zu den Innovationsmotoren des deutschen Gesundheitswesens. Was notwendig ist, um die koordinierte Patientenversorgung in den Regionen weiter zu stärken, hat die Agentur deutscher Arztnetze in ihrem Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2017 formuliert.

Innovative Netzprojekte

Ärztenetze sind Brutstätten für innovative Versorgungsideen. Hier werden Projekte entwickelt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten mit neuen Techniken und Therapien eingehen. Unter der neuen Rubrik "Projekte aus den Netzen" zeigen die Mitgliedsnetze, welche Lösungen sie entwickelt haben. 

zu den Projekten
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Partner der Netze Partner der Netze NAV Virchow-Bund
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elVi vom TÜV zertifiziert

Bünde, 12. Oktober 2017 - Die „elektronische Arztvisite“ (elVi), die im ADA-Mitgliedsnetz MuM Bünde von der La-Well Systems GmbH entwickelt und im Netz erfolgreich getestet wurde, hat Mitte Juli 2017 die Zertifizierung durch die TÜViT GmbH erhalten. Damit ist elVi die bundesweit erste Software für eine sichere Videosprechstunde, die das Zertifikat erhält. Die Software ermöglicht Ärztinnen und Ärzten erstmalig die Abrechnung von Videosprechstunden nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM).

Von der TÜVit GmbH getestet: elVi ist die bundesweit erste Software für eine sichere Videosprechstunde, die das Zertifikat erhalten hat (Foto: Gerald Dunkel)

Mit elVi kann jeder Arzt Videosprechstunden mit seinen Patienten abhalten. In stationären Einrichtungen eingesetzt, ermöglicht die Software es den Pflegekräften, eine virtuelle Arztvisite bei Bedarf anzufordern. Dadurch können Arztbesuche beispielsweise in Pflegeheimen in vielen Fällen und gerade zu Abendzeiten oder am Wochenende eingespart werden, wodurch Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal entlastet, jedoch nicht die Versorgungsqualität eingebüßt wird. Zudem ist auch die Übertragung von Vitalparametern, wie z. B. EKG, EEG, Temperaturmessungen oder Blutwerten in „Echtzeit“ möglich.

Getestet wurde elVi im Ärztenetz „MuM – Medizin und Mehr“ in Bünde, wodurch über die Zeit viele spannende ärztliche Ideen und Anregungen von den Netzärzten in die Software einflossen. In dem von der KVWL teilweise finanzierten Modellprojekt führten die teilnehmenden Arztpraxen in 14 Pflegeheimen der Region eine elektronische Arztvisite durch. Der niedergelassene Arzt und die verantwortliche Pflegekraft kommunizierten dabei über das elVi-Videokonferenzsystem per Tablet oder PC, um Unklarheiten, Medikationsanfragen, Beurteilungen chronischer Wunden oder Therapievorschläge zu besprechen.

Die Idee einer elektronischen Visite entstand im Jahr 2014, 2015 wurde der erste Prototyp getestet, 2016 lief das Modellprojekt an. Mittlerweile wird das System auch in anderen Bereichen eingesetzt. So wurden im Rahmen des Innovationsfonds-Projekts TelNET@NRW mit Hilfe der elVi über 130 Arztpraxen der Ärztenetze MuM und GKS mit Fachärzten der Unikliniken Aachen und Münster vernetzt. Darüber hinaus ist elVi zum Beispiel in der Ausbildung von Altenpflegschülern im Einsatz. Auch das im Jahr 2016 begonnene Projekt in den Pflegeheimen wird durch die KVWL und die AOK NORDWEST fortgesetzt. Es wird auf neun zertifizierte Praxisnetzregionen in Westfalen-Lippe ausgeweitet.

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Arztnetze kurz erklärt

Unter dem Dach der Agentur deutscher Arztnetze haben Gesundheitsexperten aus den Mitgliedsnetzen ein Positionspapier erarbeitet. Auf neun Seiten werden Aufgaben, Ziele und Forderungen der in der Netzagentur organisierten Versorgungsverbünde erklärt.

Anerkannte Praxisnetze

Seit 2013 können die Kassenärztlichen Vereinigungen Praxisnetze als solche anerkennen. Die Agentur deutscher Arztnetze führt eine Übersicht zum Stand der Anerkennung und Förderung in Deutschland.

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