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Praxisnetze zählen zu den Innovationsmotoren des deutschen Gesundheitswesens. Was notwendig ist, um die koordinierte Patientenversorgung in den Regionen weiter zu stärken, hat die Agentur deutscher Arztnetze in ihrem Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2017 formuliert.

Stellungnahmen

Als Interessenvertreter der Praxisnetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland äußert sich die Agentur deutscher Arztnetze zu Gesetzesinitiativen und gibt zu den Entwürfen eigene Stellungnahmen ab.

Innovative Netzprojekte

Ärztenetze sind Brutstätten für innovative Versorgungsideen. Hier werden Projekte entwickelt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten mit neuen Techniken und Therapien eingehen. Unter der neuen Rubrik "Projekte aus den Netzen" zeigen die Mitgliedsnetze, welche Lösungen sie entwickelt haben. 

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Weitere Mitgliedsnetze erreichen Stufe 1-Anerkennung

Berlin, 03. Februar 2016 - Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat die Ärztenetze MuM – Medizin und Mehr eG (MuM) und Gesundheitsregion Siegerland (GRS) nach Stufe 1 der Netzförderrichtlinie gemäß § 87b SGB V anerkannt. Bundesweit existieren damit fünf Praxisnetze mit einer Anerkennung, die über die Basisstufe hinausgeht. Vier Netze sind in der Agentur deutscher Arztnetze organisiert.

Der Vorstandsvorsitzende der Agentur deutscher Arztnetze, Dr. Veit Wambach, gratuliert MuM und GRS zu ihrem Erfolg: „Um die erste Stufe zu erreichen, mussten viele wichtige Qualitätsmerkmale in den Praxen umgesetzt werden. Das war ein hartes Stück Arbeit und hat sich nun ausgezahlt. Die Anerkennung ist ein toller Erfolg für zwei Vorreiter der Netzbewegung.“ Auch die Arbeit der Netzagentur werde durch die Anerkennung bestätigt. „Durch die vorbildliche Netzförderung, wie wir sie derzeit vor allem in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein erleben, werden innovative Versorgungskonzepte gezielt vorangebracht. Genau dafür hat sich die Agentur deutscher Arztnetze in den vergangenen Jahren eingesetzt.“ Die Netzagentur entwickle sich immer mehr zum Dachverband der Vorreiternetze, so Wambach weiter.

Sowohl in der Versorgungsregion Bünde, Kirchlengern und Rödinghausen, die MuM abdeckt, als auch im Siegerland, das vom gleichnamigen Ärztenetz versorgt wird, wurde seit 2014 intensiv an der Weiterentwicklung der Netzstrukturen gearbeitet. Beide Netze hatten damals als eine der ersten Verbünde bundesweit eine Anerkennung als Praxisnetz gemäß der Förderrichtlinie erreicht. Für den Sprung auf Stufe 1 mussten die Netze nun verschärfte Kriterien bei den Versorgungszielen Patientenzentrierung, kooperative Berufsausübung und verbesserte Effizienz/Prozessoptimierung nachweisen. Dazu zählen unter anderem der Einsatz von Medikationsplänen zur Vermeidung unerwünschter Arzneimittelwirkungen, eine individuelle fallbezogene Versorgung sowie die Kooperation mit Krankenhäusern und stationären Einrichtungen.

In den Netzen ist die Freude groß über die Anerkennung mit Stufe 1, wie MuM-Geschäftsführer Jens Gabriel hervorhebt: „Ich bin sehr stolz auf unsere Mitglieder, dass wir es als Ärztenetz gemeinsam geschafft haben, diesen qualitativen Standard zu erreichen. Mein Dank gilt zudem den Verantwortlichen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, die uns seit Jahren als Ärztenetz tatkräftig unterstützen.“ Die Anstrengungen der letzten Jahre kommen direkt den Patienten zu Gute, so Anja Herder, Geschäftsführerin der Gesundheitsregion Siegerland: „Neben dem Strukturaufbau des Netzes wurden gezielt Behandlungspfade implementiert, die die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden, Patienten in Pflegeheimen und Hausbesuchspatienten nachhaltig verbessern.“

Neben MuM und GRS wurden bereits das Leipziger Gesundheitsnetz (Stufe 1) und Gesundes Kinzigtal (Stufe 2) über die Basisstufe hinaus anerkannt.

In einer früheren Version der Pressemitteilung war von insgesamt vier Netzen mit einer Anerkennung über der Basistufe die Rede. Die Zahl ist falsch. Bundesweit existieren derzeit fünf Netze mit Stufe 1 oder Stufe 2.

(Teaser-Bild: © tomer turjeman)

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Arztnetze kurz erklärt

Unter dem Dach der Agentur deutscher Arztnetze haben Gesundheitsexperten aus den Mitgliedsnetzen ein Positionspapier erarbeitet. Auf neun Seiten werden Aufgaben, Ziele und Forderungen der in der Netzagentur organisierten Versorgungsverbünde erklärt.

Anerkannte Praxisnetze

Seit 2013 können die Kassenärztlichen Vereinigungen Praxisnetze als solche anerkennen. Die Agentur deutscher Arztnetze führt eine Übersicht zum Stand der Anerkennung in Deutschland.

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