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Positionen

Praxisnetze zählen zu den Innovationsmotoren des deutschen Gesundheitswesens. Was notwendig ist, um die koordinierte Patientenversorgung in den Regionen weiter zu stärken, hat die Agentur deutscher Arztnetze in ihrem Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2017 formuliert.

Stellungnahmen

Als Interessenvertreter der Praxisnetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland äußert sich die Agentur deutscher Arztnetze zu Gesetzesinitiativen und gibt zu den Entwürfen eigene Stellungnahmen ab.

Innovative Netzprojekte

Ärztenetze sind Brutstätten für innovative Versorgungsideen. Hier werden Projekte entwickelt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten mit neuen Techniken und Therapien eingehen. Unter der neuen Rubrik "Projekte aus den Netzen" zeigen die Mitgliedsnetze, welche Lösungen sie entwickelt haben. 

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Telemedizin-Projekt in Nordrhein-Westfalen gestartet

Köln, 13. April 2017 - Unter Beteiligung der Ärztenetze MuM – Medizin und Mehr eG in Bünde und dem Gesundheitsnetz Köln Süd e.V. (GKS) ist in Nordrhein-Westfalen das telemedizinische Projekt TELnet@NRW gestartet. In das Projekt, das mit 20 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds gefördert wird, sollen etwa 50.000 Patienten eingebunden werden.

Ziel von TELnet@NRW ist die bessere Versorgung von Patienten mit Infektionen. Dabei stehen insbesondere der sinnvolle Einsatz von Antibiotika, die Vermeidung von Antibiotikaresistenzen und die Behandlung von Patienten mit multiresistenten Keimen sowie Infektionen mit Komplikationen im Vordergrund.

Der Einsatz der Telemedizin ermöglicht dabei infektiologische ärztliche Kompetenzen der beiden Universitätskliniken Aachen und Münster 17 weiteren angebundenen kleineren Krankenhäusern und den Arztpraxen in den beiden Ärztenetzen zur Verfügung zu stellen. Flankierende telemedizinisch unterstützte Weiterbildungs- und Kommunikationsmaßnahmen versprechen eine Verbesserung der intersektoralen Behandlung und einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen voranschreitende Antibiotikaresistenzen zu leisten. Die kollegiale Zusammenarbeit universitärer Spezialisten und niedergelassener Generalisten und Fachärzte verschiedenster Fachrichtungen wird dabei für die Patientinnen und Patienten die Sicherheit der optimalen Behandlung bringen.

Die hohe Teilnehmerquote von fast 90 Prozent der Ärzte bei MuM erklärt Annette Hempen, Geschäftsführerin des Netzes damit, dass die Ärztinnen und Ärzte sehr motiviert sind, an einem Projekt zur Verbesserung der Behandlungsqualität mitzuwirken.

Hempen: „Unsere Ärztinnen und Ärzte wissen, dass die zunehmenden Resistenzen ein ernst zu nehmendes Problem sind und haben bereits jetzt Patienten in ihren Praxen, die mit herkömmlichen Antibiotika nicht behandelt werden können. TELnet@NRW wird als Chance betrachtet, um in einer großen medizinischen Gruppe den Kampf gegen die Resistenzen sektorübergreifend aufzunehmen."

Bereits im Vorfeld zeigten sich die Vorteile der sehr guten Zusammenarbeit zwischen den beiden Netzen mit dem stationären Sektor. "Bereits in der Planungsphase haben alle von den Synergieeffekten und dem engen Austausch profitiert“, sagt Prof. Flügel-Bleienheuft, Vorstand des Netzes GKS Köln-Süd e.V.

Unter der Konsortialführung der Universitätsklinik RWTH Aachen in Person von Herrn Prof. Dr. Gernot Marx wird TELnet@NRW am 1.5.2017 mit der Behandlung der ersten Patienten starten.

Von dem Projekt ist auch die Politik überzeugt: „Telemedizin kann Leben retten. Wenn Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Krankenhäusern und Praxen über einen kurzen Draht Patientinnen und Patienten gemeinsam mit dem Ziel einer bestmöglichen Behandlung begutachten, steigt die Qualität der Versorgung insgesamt. Dafür steht TELnet@NRW. Deshalb freue ich mich sehr über den Zuschlag von 20 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds für dieses Projekt", erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens am 23.11.2016 in Düsseldorf. 

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Seit 2013 können die Kassenärztlichen Vereinigungen Praxisnetze als solche anerkennen. Die Agentur deutscher Arztnetze führt eine Übersicht zum Stand der Anerkennung in Deutschland.

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