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Praxisnetze zählen zu den Innovationsmotoren des deutschen Gesundheitswesens. Was notwendig ist, um die koordinierte Patientenversorgung in den Regionen weiter zu stärken, hat die Agentur deutscher Arztnetze in ihrem Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2017 formuliert.

Stellungnahmen

Als Interessenvertreter der Praxisnetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland äußert sich die Agentur deutscher Arztnetze zu Gesetzesinitiativen und gibt zu den Entwürfen eigene Stellungnahmen ab.

Innovative Netzprojekte

Ärztenetze sind Brutstätten für innovative Versorgungsideen. Hier werden Projekte entwickelt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten mit neuen Techniken und Therapien eingehen. Unter der neuen Rubrik "Projekte aus den Netzen" zeigen die Mitgliedsnetze, welche Lösungen sie entwickelt haben. 

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Netzagentur lobt neue Fördermöglichkeiten in Bayern

Berlin, 12. Juli 2016 - Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns hat zum 1. Juli 2016 weitere Fördermöglichkeiten für anerkannte Praxisnetze geschaffen. Neben dem seit Jahresbeginn laufenden Netzaufschlag bei der Honorarverteilung stellt die KV nun weitere Gelder für Netzprojekte aus dem Strukturfonds zur Verfügung. Darüber hinaus ist ab sofort die Netz-Anerkennung für die Stufen 1 und 2 möglich. Nach Ansicht des Vorsitzenden der Agentur deutscher Arztnetze, Dr. Veit Wambach, werden die Mittel dringend benötigt, um regionale Unterschiede bei Krankheitshäufigkeit und Sterblichkeit anzugehen.

Neben dem positiven finanziellen Aspekt der zusätzlichen Fördermaßnahmen sieht Wambach auch die Wahrnehmung der Netze in Bayern gestärkt: „Die KVB geht einen weiteren Schritt auf die Netze zu und würdigt ihre Rolle bei der Sicherstellung.“ Die Netze entwickeln immer wieder Versorgungsprojekte, die Mängel in der Regelversorgung beheben sollen, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Der zeitliche und personelle Aufwand sei dafür in der Regel enorm und oft nur durch das besondere Engagement Einzelner zu bewältigen. Dass die KV an dieser Stelle ansetze und Fördergelder für Versorgungsprojekte aus den Netzen bereitstelle, sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagt Wambach und ergänzt: „Allerdings müssen noch weitere folgen um gemeinsam regionale Disparitäten betreffend Morbidität und Mortalität der Menschen in den Regionen anzugehen.“

Mit der neugefassten Sicherstellungsrichtlinie kann die Kassenärztliche Vereinigung Projekte anerkannter Praxisnetze, „die einen besonderen Beitrag zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung leisten“, fördern. Die Antragsteller können eine Einmalzahlung von maximal 40.000 Euro erhalten. Voraussetzung ist die Anerkennung nach § 87b SGB V in der Basis-Stufe. Förderfähig sind Projekte aus den Bereichen Heimversorgung, Palliativ-versorgung, Begleitung der Versicherten durch die Versorgungssektoren, Telemedizin und Versorgung im ländlichen Raum. Zusätzlich kann der KV-Vorstand in Einzelfällen weitere Versorgungsbereiche benennen.

Ebenfalls mit Beginn des zweiten Halbjahrs können Praxisnetze nun auch in Bayern die Anerkennung nach Stufe 1 und 2 beantragen. Nach Beschluss der Vertreterversammlung wurde die Richtlinie zum 2. Juli 2016 neu gefasst. Bislang gibt es bundesweit erst sechs Netze mit Anerkennungsstufe 1 oder 2. Die KV Bayerns hat aktuell zehn Netze auf der Basis-Stufe anerkannt. Bundesweit liegt die Zahl bei 44 Praxisnetzen mit einer Anerkennung der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung.

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Arztnetze kurz erklärt

Unter dem Dach der Agentur deutscher Arztnetze haben Gesundheitsexperten aus den Mitgliedsnetzen ein Positionspapier erarbeitet. Auf neun Seiten werden Aufgaben, Ziele und Forderungen der in der Netzagentur organisierten Versorgungsverbünde erklärt.

Anerkannte Praxisnetze

Seit 2013 können die Kassenärztlichen Vereinigungen Praxisnetze als solche anerkennen. Die Agentur deutscher Arztnetze führt eine Übersicht zum Stand der Anerkennung in Deutschland.

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