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Praxisnetze zählen zu den Innovationsmotoren des deutschen Gesundheitswesens. Was notwendig ist, um die koordinierte Patientenversorgung in den Regionen weiter zu stärken, hat die Agentur deutscher Arztnetze in ihrem Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2017 formuliert.

Stellungnahmen

Als Interessenvertreter der Praxisnetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland äußert sich die Agentur deutscher Arztnetze zu Gesetzesinitiativen und gibt zu den Entwürfen eigene Stellungnahmen ab.

Innovative Netzprojekte

Ärztenetze sind Brutstätten für innovative Versorgungsideen. Hier werden Projekte entwickelt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten mit neuen Techniken und Therapien eingehen. Unter der neuen Rubrik "Projekte aus den Netzen" zeigen die Mitgliedsnetze, welche Lösungen sie entwickelt haben. 

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Mitgliedsnetz wird für Flüchtlingsprojekt ausgezeichnet

Berlin, 17. Mai 2016 - Der Preis für Gesundheitsnetzwerker geht in diesem Jahr an drei innovative Projekte zur vernetzten Gesundheitsversorgung: Mit dem ersten Preis wird das Praxisnetz Herzogtum Lauenburg e.V., Mitglied der Agentur deutscher Arztnetze, für ihre „Rollende Arztpraxis“ zur Versorgung von Flüchtlingen auf dem Land ausgezeichnet.

Preisverleihung beim Kongress für Gesundheitsnetzwerker – Erster Preis für "Rollende Arztpraxis" (© Juliane Halsinger)

Die beiden zweiten Preise erhalten die Stiftung SeeYou – Familienorientierte Nachsorge Hamburg für das Projekt „Babylotse“ und die Unternehmung Gesundheit Hochfranken GmbH & Co. KG (UGHO) für das Projekt „eNurse“. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird am 3. Mai bei der Eröffnung des 11. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker im Berliner Langenbeck-Virchow-Haus von der Juryvorsitzenden Gudrun Schaich-Walch, Staatssekretärin a.D., überreicht.

Schwachstellen in der medizinischen Versorgung von Asylbewerbern und Schutzsuchenden verbessern, das ist das Ziel der "Rollenden Arztpraxis", für die das Praxisnetz Herzogtum Lauenburg e.V. den ersten Preis für Gesundheitsnetzwerker erhält. Sprachmittler werden unter anderem unter den Flüchtlingen rekrutiert. "Der einrichtungsübergreifende Ansatz in der Versorgung von Flüchtlingen ist ebenso innovativ wie die Nutzung einer mobilen Praxis in diesem Kontext", sagt Juryvorsitzende Gudrun Schaich-Walch, Staatssekretärin a.D. zur Jurybegründung. "Hervorzuheben ist insbesondere, dass es sich dabei um einen langfristigen Versorgungsansatz handelt, der auch akut für Sondersituationen eingesetzt werden kann."

Die beiden zweiten Preise gehen an Projekte, die an wichtigen Themen des Gesundheitswesens arbeiten. Gudrun Schaich-Walch: "Die eNurse des Netzes UGHO war der für uns spannendste technische Ansatz, der zudem die Delegation von Leistungen in den Blick nimmt. Auf diesem Sektor passiert noch zu wenig, wenn man die Zukunft im Blick hat. Und das Projekt Babylotse hat mit dem Versorgungsansatz über mehrere Sozialgesetzbücher hinweg und der Leuchtturmfunktion überzeugt."

Kern des Programms "Babylotse" der Stiftung SeeYou – Familienorientierte Nachsorge Hamburg ist ein Früherkennungssystem, um Familien mit psychosozialen Belastungen so früh wie möglich mit bestehenden Hilfsangeboten zu unterstützen. Die Babylotsen stellen bedarfsorientierten Kontakt zu den Vernetzungspartnern her und begleiten die Familie. Als sogenannte "eNurses" übernehmen ausgebildete nichtärztliche Praxisassistentinnen Patientenbesuche und entlasten so den Hausarzt. Ausgestattet mit einem Notebook für Dokumentation, Zugriff auf Praxissoftware, telemedizinische Messtechnik und Videokonferenzen können sie delegierte Leistungen in der Fläche im ländlich geprägten Landkreis übernehmen und so die Versorgung sichern.

Zum 5. Mal waren die kreativen Köpfe aus der Gesundheitsbranche aufgerufen, sich um den Preis für Gesundheitsnetzwerker zu bewerben. Voraussetzung war, dass sie Konzepte zu aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen entwickeln oder bereits erfolgreich umsetzen. 31 Einreichungen aus unterschiedlichsten Disziplinen sind eingegangen – zwölf Projekte schafften es nach einer ersten Vorauswahl auf die Shortlist. Die Jury um die Vorsitzende Gudrun Schaich-Walch entschied sich schließlich für drei Siegerprojekte.

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Seit 2013 können die Kassenärztlichen Vereinigungen Praxisnetze als solche anerkennen. Die Agentur deutscher Arztnetze führt eine Übersicht zum Stand der Anerkennung in Deutschland.

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