Praxisnetz Süderelbe wächst durch Krankenhaus Groß-Sand
Wilhelmsburg, 13.05.2008 - Das Praxisnetz Süderelbe (PNS) ist um ein Mitglied gewachsen: Der Beitritt des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand wurde gestern in den Räumen der Klinik besiegelt. Das PNS ist eine regionale Vereinigung von Ärzten, Kliniken, medizinischen Dienstleistern, Partnern und Förderern im Süden Hamburgs. Unter dem Motto "Medizin mit Qualität" steht seit der Gründung im Jahr 1999 eine Verbesserung der medizinischen Betreuung der Patienten im Mittelpunkt des gemeinsamen Wirkens.
"Wir sind froh darüber, jetzt ein Teil des Netzwerks zu sein. Es ist sehr sinnvoll, auch die Krankenhäuser in das Praxisnetz zu integrieren", sagte Marino Maligoi, kaufmännischer Direktor des Krankenhauses Groß-Sand. Damit sind nicht nur 91 Ärzte, 23 Förderer und fünf Partner aus anderen Bereichen Mitglied im PNS, sondern mittlerweile auch drei Kliniken. Außer Groß-Sand sind auch das Krankenhaus Mariahilf, dessen Beitritt im Jahr 2007 erfolgte, und die Harburger Asklepios Klinik (2005) dabei. Und das Netz soll noch weiter wachsen: "Gespräche mit den Krankenhäusern in Winsen und Buchholz wurden bereits geführt", betonte PNS-Vorstandsmitglied Dr. Ullrich Schäfer. Wie wichtig die Vernetzung ist, erläutert der ärztliche Direktor, Professor Roland Scola: "Ziel ist es, die Behandlung der Patienten zu optimieren. Die Liegezeiten werden immer kürzer, dadurch wird eine optimale Kommunikation mit den weiterführenden Ärzten immer wichtiger."
Um die Vernetzung unter den Mitgliedern zum Wohle der Patienten weiter zu optimieren, wird derzeit an der Entwicklung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform über das Internet gearbetet. "Mithilfe dieses Systems, das sich noch in der Pilotphase befindet, können Daten auf sicherem Weg elektronisch weitergeleitet werden. Damit können häufig unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden", erklärte PNS-Vorsitzender Dr. Gerhart Glaser.