Qualität und Effizienz sind notwendig zur Hebung von Wirtschaftlichkeitsreserven. Ein Merkmal hierfür ist die Optimierung und Integration von Versorgungsabläufen. In Gesundheitsnetzen werden deshalb häufig in Zusammenarbeit mit den Vertragspartnern (in der Regel die Kostenträger) netzinterne Therapieempfehlungen und Arzneimittelstrategien erarbeitet. Da sich Netze häufig aus Qualitätszirkeln entwickeln ist vielen Ärztenetzen diese Entwicklung nicht neu. In Ärztenetzen entwickeln sich bestehende Qualitätszirkel weiter beziehungsweise etablieren sich häufig Arzneimittelkommissionen (mit der Folge von netzinternen Positivlisten). Entscheidend ist jedoch die Verbindlichkeit der Vorgaben aus diesen Gremien.
Aspekte von netzinternen Leitlinien:
gemeinsam im Netz erarbeitete Behandlungs- und Arzneistrategien (prä-/post-stationär)
optimierte Datensteuerung durch Telematik (elektronische Patientenakte)
Verbesserung der netz-internen Kommunikation
Entwicklung und Fortschreibung von Qualitätsstandards bei